Cyril Brosch

Lebenslauf

Akademischer Lebenslauf

 

Ausbildung

2001: Abitur in Wertheim am Main; Preis der Stiftung „Humanismus Heute“ für hervorragende Leistungen in den Fächern Griechisch und Latein

SS 2002 – SS 2004, SS 2005: Studium der Vergleichenden Indogermani­schen Sprachwissenschaft und Altorienta­listik an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg 

WS 2004/2005: Auslandssemester an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen

WS 2005 – SS 2008: Studium der Historisch-vergleichenden Sprachwissen­schaft der Humboldt-Universität zu Berlin und der Altorientalistik an der Freien Univer­sität Berlin

06/2008: Abschluss als Magister Artium; Gesamtnote 1,1; Magisterarbeit „Nominalkomposita und kom­positionsähnliche Strukturen im appellativen Wortschatz des Hethitischen“, wofür 06/2010 Förderpreis der Dr.-Walther-Liebehenz-Stiftung „für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Indogermanischen Sprach- und Kulturwissenschaft“

WS 2005 – SS 2008: Fernstudium der Interlinguistik an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen

09/2008: Abschluss mit Diplom; Gesamtnote „Sehr gut“; Diplomarbeit (in Esperanto) „Wortbildung aus indogermanistischer und esperantolo­gischer Sicht“

 

Forschung

07/2008 – 12/2011: Promotion „Zum Ausdruck von Räumlichkeit im Hethitischen aus vergleichender Sicht“ im Rahmen der Graduiertengruppe „Languages“ im Exzellenzcluster Topoi (C I 1; Betreuer: Prof. Dr. J. Klinger, FU Berlin, Prof. Dr. W. Hock, HU Berlin) 

12/2011: Disputatio mit dem Prädikat „summa cum laude“

 

Publikationen

 

Schriften (s. auch den Menüpunkt "Arbeiten" für pdf-Dateien)

2003: „La etimologia vortaro de Vilborg“. Esperanto aktuell 3/2003, 20 (Rezension zu: Eb­be Vilborg. 1989-2001. Etimologia Vortaro de Esperanto, Bdd. 1-5, Malmö: Eldona Societo Esperanto).

2006: „La klingona lingvo el tipologia vidpunkto [Das Klingonische aus typologischer Sicht]“. Grundlagenstudien aus Kybernetik und Geisteswissenschaft 47/2, 69-74.

2006: „Zum Projekt eines linguistischen Wörterbuchs in der Internationalen Sprache“. In: Detlev Blanke/Jürgen Scharnhorst (Hgg.). 2006. Sprachenpolitik und Sprachkultur. Beiträge der gemeinsamen Tagung des Vereins zur Förderung sprachwissenschaftlicher Studien e.V. und der Gesellschaft für Interlinguistik e.V. am 29. Oktober 2005 in Berlin sowie der 15. Jahrestagung der Gesellschaft für Interlinguistik e.V., 28.-30. Oktober 2005 in Berlin. Berlin: Gesellschaft für Interlinguistik (Interlinguistische Informationen, Beiheft 13), 207-210.

2008: Nominalkomposita und kompositionsähnliche Strukturen im appellativen Wort­schatz des Hethitischen. Magisterarbeit. Berlin: Elektronische Publikation.

2008: Übersetzung: Maciej Popko. Völker und Sprachen Altanatoliens. Wiesbaden: Har­rassowitz.

2008: Mitarbeit: Koutny Ilona. Germana-Esperanta-Pola etvortaro pri lingvo kaj komu­nikado. Posen: Prodruk (Celtrafo GEP 2).

2008: Vortfarado el la vidpunktoj de la hindeŭropa lingvoscienco kaj de esperantologio. Diplomarbeit. Posen.

2009: „Komposition und Derivation in altindogermanischen Sprachen und im Esperan­to“. In: S. Fiedler (Hg.). Esperanto und andere Sprachen im Vergleich. Akten der 18. Fach­tagung der Gesellschaft für Interlinguistik e.V., Berlin 21.-23.11.2008. Berlin: Gesellschaft für Interlinguistik (Interlinguistische Informationen, Beiheft 16), 83-98.

2010 [2011]: „Nominalkomposita und komponierende Ableitungen im Hethitischen“. Alt­orientalische Forschungen 37, 263-301.

(mit Sabine Fiedler, Hgg.). 2011. Florilegium Interlinguisticum. Festschrift für Detlev Blanke zum 70. Geburstag. Frankfurt/M. et al.: Lang.

2011: „Wie gliedern Plansprachen den Raum? Eine Untersuchung zu Esperanto, Ido, Vo­lapük, Interlingue (Occidental) und Interlingua“. In: Brosch/Fiedler 2011, 127-152.

2011: „Zum hethitischen Lautgesetz *Two > Ta“. Historische Sprachforschung 124, 33-39.

in Vorbereitung: Artikel „Esperanto“, „Ido“, „Interlingua“, „natürliche Sprache“, „Novial“, „Occidental-Interlingue“, „Plansprache“, „Universalsprache“, „Volapük“. In: M. Haber­mann/M. Hundt (Hgg.). Historische Sprachwissenschaft. Berlin – New York: de Gruyter (Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft 3).

in Vorbereitung: „Ein Luwismus im „Epos der Freilassung“?“. Altorientalische For­schungen

 

Vorträge

2005: „Zum Projekt eines linguistischen Wörterbuchs in der Internationalen Sprache“. 15. Jahrestagung der Gesellschaft für Interlinguistik, 28.-30. Oktober 2005, Berlin.

2008: „Pri la klasifikado de la Esperantaj morfemoj [Zur Morphemklassifikation im Espe­ranto]“. Internationales Symposium „Lingvistikaj kaj kulturaj aspektoj de Interlingvis­tiko [Linguistische und kulturelle Aspekte der Interlinguistik]“, 18.-19. September 2008, Posen.

(mit Ulrike Steinert und Daniel Werning) 2008: „Körperteilbezeichnungen und Ausdrücke für Grunddimensionen in vorderasiatischen und altorientalischen Sprachen“. Topoi-Workshop „Perception And Representation“, 14.-15. November 2008, Berlin.

2008: „Komposition und Derivation in altindogermanischen Sprachen und im Esperanto“. 18. Jahrestagung der Gesellschaft für Interlinguistik e.V., „Esperanto und andere Spra­chen im Vergleich“, 21.-23. November 2008, Berlin.

(mit Sebastian Fischer) 2009: „Gierige Hunde, fette Rehböcke und korrupte Beamte – Hurritische Literatur in hethitischer Übersetzung“. Topoi-Workshop „Sprachliche Diver­sität und das Problem des Übersetzens von räumlichen Relationen“, 4. Dezember 2009, Berlin.

2010: „Vom Adverb zur Adposition im Hethitischen – Oder doch nicht?“. 32. Jahresta­gung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, 23.-26. Februar 2010, Berlin.

2010: „Vom Adverb zur Adposition im Hethitischen – Oder doch nicht?“. Kolloquium zur indogermanischen Adverbial- und Kasussyntax am Lehrstuhl für Vergleichende Sprach­wissenschaft der Universität Würzburg, 26. Juli 2010.

2010: „Was kann =kkan? Zur Funktion der Ortsbezugspartikel im Althetitischen“. 31. Deutscher Orientalistentag, 20.-24. September 2010 in Marburg.

2010: „Von (hethitischer) Sprache zur (Keil-)Schrift: Besonderheiten beim Wechsel des Mediums“. Offener Workshop (Research Group B-II-1), 26.10.2010 in Berlin.

2011. „Die Kombination „Place Word + arha“ und ihre Konstruktionen“. 8. Internationaler Kongress der Hethitologie, 05.-09. September 2011, Warschau.
 

Arbeit

seit 07/2011: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Vergleichende Sprachwissenschaft der Universität Würzburg (Assistent)

seit 07/2011: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Vergleichende Sprachwissenschaft der Universität Würzburg (Projektmitarbeiter)

 

Mitgliedschaften

seit 2002: Indogermanische Gesellschaft

seit 2002: Gesellschaft für Interlinguistik, seit 2011 Mitglied des Vorstands

seit 2009: Deutscher Esperantobund

 

Unterricht

WS 2011/2012, Universität Würzburg: Historische hethitische Grammatik (2 SWS)

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