Ludlange

Projekt "Ludlange"
oder "Wer hat Lust?"

Im März 2000 habe ich in einer Musestunde die Grammatik für eine einfache, auf den Sprachen Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Englisch, Deutsch und Finnisch basierende Plansprache handschriftlich niedergeschrieben, nur zum Spaß und zur Abwechslung von den Hausaufgaben, was schon ihr Name sagt - Ludlange (ludus, lingua).

So habe ich mich auch nicht weiter um sie gekümmert, nur eine elementare Grammatik aufgezeichnet, fast keine Kompositionslehre, minimales Vokabular. Die Zitate unten sowie das Vater Unser sind also die einzigen Sprachbeispiele dieses Projektes. Ich wollte ja auch nicht die xte romanistische Plansprache "auf den Markt werfen" -das von mir favorisierte Esperanto hat wahrlich schon genug (Möchtegern-)Konkurrenten-, sondern nur schauen, wie schnell ein solcher Plan zu verwirklichen ist (Ergebnis: An einem Nachmittag!).

Ludlange kann man von der sprachlichen Seite her als einen Mittelweg zwischen Volapük und Esperanto bezeichnen. Auf der einen Seite die durch den hohen Wiedererkennungswert und die einfache Grammatik bewirkte facileco des Esperanto, auf der anderen Seite die größere Einheitlichkeit und Kürze, die Volapük in meinen Augen so liebenswert macht.

Da ich weder Zeit noch Nerv habe, dieses Projekt bis zum Ende auszuführen, es aber auch irgendwie nicht in der Schublade verrotten sehen möchte, bin ich gern bereit, dem Interessierten die bisher aufgezeichnete Grammatik und alle anderen Materialien zusammen mit einem kleinen Leitfaden zum weiteren Vorgehen zukommen zu lassen, wenn dieser ernsthaft daran interessiert ist, Ludlange oder wie immer er oder sie sie nennen wird, fertig zu entwickeln. Kontakten Sie mich!

Und hier die versprochenen Zitate:

Mu veni, vedi, ventji. (sprich: ' ven-tschi) "Veni, vidi, vici."

Il nebatitye home ne say edukaytye. ""

Kye esuferay, eventjay. "Quien sufrió, venció. (Wer gelitten hat, hat gesiegt.)"

Se vilaytu pase, antparoy wo´re. "Si vis pacem, para bellum."

Il tage ne soy lobaytye ant il sere. "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben."